Supervision und Coaching

In beruflichen Kontexten geht es selten nur um Fachfragen. Es geht um Rollen, Beziehungen, Dynamiken — und um die Frage, wie man darin handlungsfähig bleibt. Supervision und Coaching schaffen den Raum, in dem das gemeinsam reflektiert werden kann.

Beide Formate haben einen unterschiedlichen Fokus. In der Supervision geht es um die Reflexion beruflichen Handelns im System — meist im Team oder mit Bezug auf das Team.
Im Coaching geht es stärker um die Person selbst — um Selbstführung, Entscheidungen und individuelle Entwicklung in einer Rolle.

Ich biete beides an. Was im konkreten Fall sinnvoll ist, klären wir im Vorgespräch.

Supervision: Reflektion im beruflichen System

Supervision ist Reflexionsarbeit. Sie schafft Distanz zum Alltagsgeschehen und macht sichtbar, was im Tun selbst oft nicht greifbar ist: Muster, Dynamiken, Konflikte, blinde Flecken.

Mein Zugang ist systemisch und lösungsorientiert. Das heißt konkret: Ich verstehe meine Rolle nicht als die des Wissenden. Das Wissen liegt im Team. Meine Aufgabe ist es, Fragen zu stellen, die das eigene Wissen zugänglich machen — und Räume zu schaffen, in denen es ausgesprochen werden kann.

Diese Haltung ist nicht selbstverständlich. Viele Supervisionsformate funktionieren stärker über Expertise und Bewertung. Mein Ansatz ist anders: Ich vertraue darauf, dass Lösungen im System bereits angelegt sind — wenn der Raum dafür da ist.

Für wen

Ich arbeite mit Teams aus Helferberufen — Pflege, Sozialarbeit, Therapie, palliative Versorgung. Mit Teams aus dem nicht-helfenden Bereich, die Reflexionsformate für ihre Zusammenarbeit suchen. Und mit Einzelpersonen, die ihre berufliche Rolle, ihre Position oder spezifische Situationen reflektieren wollen.

Coaching - Selbstführung für Führungskräfte und Einzelpersonen

Coaching arbeitet mit dem, was in der Person liegt. Mit Stärken, blinden Flecken, Mustern, Entscheidungen. Es geht nicht darum, jemanden in eine Form zu bringen — sondern darum, eigene Klarheit zu gewinnen.

Mein Zugang

Direkt, strukturiert, klar. Ich arbeite mit Führungskräften und Einzelpersonen aus verschiedenen Segmenten — von Multistakeholder-Projekten über diverse Teams bis hin zu inklusiven Arbeitskontexten. Diese Erfahrung fließt in die Arbeit ein.

Ein wichtiger Punkt: Ich erkenne schnell, ob ein Anliegen tatsächlich ins Coaching gehört — oder ob es sich um ein Thema handelt, das therapeutisch besser aufgehoben wäre. Diese Unterscheidung ist nicht selbstverständlich im Coaching-Markt, aber sie ist entscheidend. Wer ein therapeutisches Thema in einem Coaching bearbeitet, verschwendet Zeit und Geld — und im schlechtesten Fall geht es danach schlechter, nicht besser.

In diesen Fällen spreche ich das offen an und kläre gemeinsam mit Ihnen, was der sinnvollere Weg ist.

Wie wir arbeiten

Supervision:
Im Seminarraum meiner Praxis in Wuppertal, oder in einem Raum, den das Team selbst zur Verfügung stellt.

Coaching:
In meiner Praxis in Wupperta, oder im Rahmen innerbetrieblicher Gesundheits- und Präventionsangebote als Inhouse-Format direkt im Unternehmen.
Welche Form passt, klären wir im Vorgespräch.

Erstes Gespräch

Vor einer Zusammenarbeit steht ein Vorgespräch. Hier klären wir Anliegen, Format, Rahmen und ob die Chemie stimmt. Erst danach entscheiden Sie – und ich – über die weitere Zusammenarbeit.